Über uns: Wer hinter 33eindrittel steckt

Damit du gleich weißt, mit wem du’s zu tun hast: Ich hab keinen Hörraum, kein 10.000-Euro-Setup und keinen Tonabnehmer-Sammlerwahn. Was ich habe: einen Pro-Ject Debut III, eine kleine, aber durchdachte Plattensammlung, mein Wohnzimmer — und seit über 15 Jahren echte Liebe für die Art, wie Musik auf Vinyl klingt.

33eindrittel ist die Seite, die ich mir selbst gewünscht hätte, als ich mit Vinyl angefangen habe: eine ehrliche, geduldige Stimme — statt Mess-Werte-Olymp und Kabel-Debatten.

Wie ich beim Vinyl gelandet bin

Als Kind hat mich der Plattenspieler meines Vaters fasziniert. Dieses langsame Drehen, die Nadel, die ein paar Sekunden surrt, bevor das erste Lied einsetzt — das hatte etwas Magisches.

Irgendwann wurde der Plattenspieler in den Keller verbannt. Jahrelang war er einfach weg. Als Teenager habe ich ihn wiederentdeckt — und bin monatelang nach unten verschwunden, einfach um Platten zu hören.

Zuerst hörte ich mich durch die Sammlung meines Vaters: Simon & Garfunkel, Pink Floyd, AC/DC, die Stones. Später kam meine eigene Musik dazu, von den Beatles bis zu Keith Jarretts Köln Concert. Keine große Sammlung — aber nichts davon ist zufällig dabei.

Wie 33eindrittel entstand

2015, beim Einzug in meine erste Wohnung, musste ein Plattenspieler her. Ich wusste ziemlich genau, was ich wollte: einen ehrlichen Ratgeber, der erklärt, worauf es ankommt — ohne dass man erst ein HiFi-Studium braucht, um ihn zu verstehen.

Den habe ich nicht gefunden. Also habe ich mir alles selbst zusammengesucht. Daraus entstand der erste Plattenspieler-Ratgeber auf 33eindrittel.com.

Hinter 33eindrittel stecken zwei Leute:

Vicky (ich) — ich schreibe, teste und bewerte hier. Seit meiner Kindheit liebe ich Vinyl und lebe mit meiner Familie in Tirol.

Georg — der HiFi-Tüftler im Hintergrund. Schon als Kind konnte er kein Gerät in Ruhe lassen, ohne es aufzuschrauben, zu zerlegen und mehr oder weniger wieder zusammenzubauen. Heute steckt er in seinem Vollzeitjob und steht mir vor allem beratend zur Seite.

Mein Setup zu Hause

  • Plattenspieler: Pro-Ject Debut III
  • Verstärker: Sony STR-DH190
  • Lautsprecher: Klipsch Reference R-51M

Nichts High-End. Kein Boutique-Zeug. Ein Setup, das ich mir Stück für Stück geleistet habe und das genau zu meinem Wohnzimmer passt — so wie bei den meisten Menschen, die Vinyl hören. Nicht das 10.000-Euro-Hörraum-Setup, das in den Magazinen abgefeiert wird.

Warum ich das hier mache

Versteh mich nicht falsch: Ich streame auch. Beim Kochen, beim Aufräumen, beim Arbeiten läuft Musik nebenbei über die Lautsprecher. Aber wenn ich entschleunigen will, wenn ich Musik wirklich hören will und nicht nur als Tapete im Hintergrund — dann lege ich eine Platte auf.

20 Minuten pro Seite, kein Skippen, ein ganzes Album. Das ist für mich zu einer Form von Pause geworden, die im Alltag sonst kaum noch passiert.

Der HiFi-Markt ist voller Männer mit Messwerten, Kabel-Debatten und einer Sprache, die einen rauswirft, wenn man nicht schon drinsteckt. Die großen Magazine und Blogs machen ihre Sache gut — nur reden sie alle für Leute, die ohnehin schon dazugehören.

Ich schreibe für die anderen. Für alle, die Vinyl lieben, ohne im Audio-Equipment zu leben — Frauen, Männer, Einsteiger:innen, die wissen wollen: Klingt das gut? Macht das Spaß? Passt das zu mir und meinem Wohnzimmer? Lohnt sich das — oder ist es nur Hype?

Was du hier findest

  • Echte Tests statt Spec-Sheet-Zusammenfassungen. Wir nehmen Geräte 2–4 Wochen mit in den Alltag und sagen ehrlich, was sie taugen.
  • Kaufberatung in Klartext. Auch dann, wenn das heißt: „Spar dir das, dafür gibt’s Besseres."
  • Pflege-Wissen für Platten, Nadeln und Plattenspieler — was wirklich hilft, nicht was die meisten Klicks bringt.
  • Musik aus unserem eigenen Plattenregal — keine Charts, keine Algorithmen. Einfach Platten, die uns selbst nicht mehr loslassen.

Vinyl belohnt nicht das schnelle Nebenbei, sondern das echte Hinsetzen. Genauso ist diese Seite gemeint: Nimm dir, was du brauchst — und leg dann eine Platte auf.

Häufige Fragen

Wie kommen wir zu unseren Bewertungen?

Nicht jedes Gerät können wir vier Wochen lang persönlich in den Alltag holen — manche schon, viele aber nicht. Deshalb arbeiten wir mit einem Mix aus mehreren Quellen:

  • Eigene Tests, wo möglich — wir nehmen Geräte mit nach Hause und hören darauf Platten, die wir wirklich kennen.
  • Experten-Tests aus dem deutsch- und englischsprachigen Raum (Stereophile, What HiFi, LowBeats, Darko und ähnliche). Wir lesen sie, ohne sie blind zu übernehmen.
  • Nutzer-Bewertungen auf Amazon und anderen Plattformen — niedriger gewichtet, weil anonymer und leichter manipulierbar, aber gut für Langzeit-Erfahrungen.
  • Gespräche mit Fachhandel und Audiophilen — Kontakte, die wir über die Jahre aufgebaut haben und die uns Erfahrungen aus erster Hand liefern.

Wie wir daraus ein ehrliches Gesamturteil machen — und warum das bei uns bewusst kein Formel-Ergebnis ist, sondern ein nachvollziehbares Urteil — haben wir auf einer eigenen Seite aufgeschrieben: Wie wir testen.

Was nicht auf die Liste kommt: ein Gerät, das wir nicht selbst empfehlen würden. Wenn etwas auf unserer Bestenliste steht, würden wir’s auch selbst kaufen oder verschenken.

Warum habt ihr Produkt XYZ noch nicht getestet?

Tests, Texte und Auswertungen laufen aktuell vor allem bei mir — Georg unterstützt nebenher, so gut es geht, aber unsere Ressourcen sind begrenzt. Deshalb überlegen wir genau, welche Geräte wir uns ansehen.

Wenn dich ein bestimmtes Modell interessiert und wir es nicht im Test haben — schreib uns gern, wir nehmen’s auf die Liste.

Wie finanziert sich 33eindrittel?

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